Den neuen James Bond im Kino sehen

"Keine Zeit zu sterben“

So lautet der Titel des neuen James Bond Streifens

Und der letzte Wunsch von Björn war es, diesen Action Film auf einer großen Leinwand in einem Kinosaal zu sehen.

Seine Frau hat sich an unser Wünschewagen Team gewandt und uns von Björn erzählt, schnell war klar, dass wir alles daran setzen ihm und seiner Familie diesen Wunsch zu erfüllen.

Liebevoll umsorgt und begleitet von seiner Frau Susanne, den drei Kindern und den engsten Verwandten und Freunden, brachten Lui und Tom vom ASB-Wünschewagen Team

den schwer von seiner Krankheit gezeichneten und geschwächten Björn von seinem Wohnort in Schillingsfürst zum Kino Forum Rothenburg ins gleichnamige Städtchen an der Tauber.

Der Kinobetreiber Thilo Seizinger ermöglichte mit einer privaten Sondervorführung, dass Björn den actionreichen Streifen aus nächster Nähe erleben konnte und er genoss es in vollen Zügen.

Und so konnte man das Glück und die Begeisterung in den Augen von Björn sehen, als die Vorstellung zu Ende war.

Die Wunscherfüller brachten den erschöpften aber in diesem Moment glücklichen Björn zurück nach Hause.

Das gute Gefühl aller Beteiligten hierbei geholfen zu haben, wird noch lange anhalten.

 

 

 

 

Zum 3. Geburtstag nach Hause

Zum eigenen 3. Geburtstag nach Hause...

 

Jonas (Name geändert) liegt bereits seit Monaten auf der Kinder Palliativ Station, seine Mama ist bei ihm.

Von einem Tag auf den anderen geriet das Leben der Familie völlig aus den Fugen, als Jonas plötzlich und ohne Vorwarnung daheim zusammen brach. Seitdem ist er im Krankenhaus und um bestmöglich versorgt zu sein auf der Palliativstation.

Nun stand sein dritter Geburtstag vor der Tür und seine Familie hätte diesen so gerne zu Hause mit ihm gefeiert.

Natürlich waren wir vom Wünschewagen Team sofort bereit diesen Wunsch zu erfüllen, Volker und Martin machten sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg um Jonas und seine Mama  abzuholen und nach Hause zu bringen.

Seine behandelnde Ärztin hat die Fahrt mit begleitet und so war Jonas die ganze Zeit in sicheren Händen.

Daheim warteten bereits die Großeltern und Jonas Papa um die Beiden in die Arme schließen zu können. Im Garten gab es Kaffee und Kuchen und natürlich Geschenke. Obwohl sich Jonas nicht mehr sprachlich äußern kann konnte man sehen wie begeistert er an diesem Tag war.

Am Abend fiel der Abschied allen unglaublich schwer! Wir machten uns wieder auf den Rückweg und der kleine Mann schlief erschöpft aber voller neuer Eindrücke bereits während der Fahrt ein.

Vielen Dank an unsere Ehrenamtlichen, ihr habt Jonas ein großes Geburtstagsgeschenk gemacht.

 

 

Nach Rimini

Noch einmal nach Rimini

Der Sehnsuchtsort von Frau W. (61) liegt schon seit vielen Jahren an der Adria,

so schöne Urlaube hat sie mit ihrem Mann in Rimini verbracht und ihr Herz an Italien verloren.

Die Diagnose Krebs traf sie in einem Alter, in dem sie eigentlich dachte bald mehr Zeit für Reisen und Familie zu haben.

Der Plan, dennoch einen Strandurlaub in Rimini zu machen, stand schon bald fest. Noch schien Zeit dafür zu sein.

Leider bewirkte der Krebs eine Querschnittslähmung bei Frau W. und somit wurde die Reise nach Italien für die beiden privat nicht machbar.

Zum Glück kennt man in der Krebsberatungsstelle in Bayreuth den Wünschewagen Franken und nachdem der Kontakt zu Frau W. und ihrem Mann hergestellt war konnten wir mit den Planungen loslegen.

Das Hotel war bereits gebucht und ein Wohnmobil um die benötigten Hilfsmittel transportieren zu können hatten sie von Freunden geliehen.

Der Plan war es, die beiden sicher nach Rimini zu bringen und dort 14 Tage später auch wieder abzuholen. Zusätzlich wurden sie von Thomas und Claudia unterstützt, die während der ganzen Zeit mit vor Ort blieben und die Pflege von Fr. W. übernommen haben.

Mit Benny und Volker, zwei erfahrenen Wunscherfüllern, war der Wünschewagen für diese Marathon-Fahrt perfekt besetzt!

Und so konnte nach einer 12stündigen Fahrt unser Fahrgast die italienische Sonne spüren und die Adria sehen.

Für unsere Wunscherfüller hieß es nach einer Übernachtung in Rimini wieder die Heimreise anzutreten. Beim Abschied wünschten sie noch einen schönen Urlaub und versprachen, sollte es mit Arbeit und Freizeit zu vereinbaren sein, alle wieder sicher in 14 Tagen nach Hause zu bringen.

„Es gab wundervolle Momente“ so berichten Thomas und Claudia, in einem Strandrollstuhl konnte Frau W. bis ans Wasser gebracht werden und von ihrer Liege aus hat sie die Menschen am Strand beobachtet. Der Besuch von Freunden, die extra an den Urlaubsort kamen, freute sie sehr.

Leider ging es Frau W. in den letzten Tagen des Urlaubs immer schlechter, oft musste sie sich im Zimmer ausruhen. Das Atmen fiel ihr schwer…

Dennoch waren beide fest entschlossen die geplanten Tage in Rimini zu verbringen und mit ihrem starken Willen hat sie es auch geschafft.

Bei der Heimreise wurden wir vom Wünschewagen Bozen unterstützt, unter dem Motto „sogni e vai“  holten zwei Ehrenamtliche Frau W. und ihren Mann in Rimini ab und wie versprochen warteten Volker und Benny in Bozen um die beiden wieder nach Hause zu bringen.

Sehr erschöpft aber glücklich und wahnsinnig stolz diesen Urlaub gemacht zu haben ist Frau W. daheim angekommen.

Bereits 2 Tage später ist Frau W. verstorben.

Wir fühlen mit den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft für die kommende Zeit.

Danke an alle unsere beteiligten Ehrenamtlichen, nur durch Euch konnte dieser Wunsch so in Erfüllung gehen.

 

 

 

Zur Tochter

Noch einmal in Erlabrunn einen Kaffee trinken

 

Leider gelten auch für den Wünschewagen aktuell strikte Regeln, die manche Fahrten in diesen Zeiten unmöglich machen.

Aber den Wunsch von Frau Ö. konnten wir erfüllen!

Frau Ö. leidet unter einem inoperablen Hirntumor der bei ihr bereits eine halbseitige Lähmung verursacht hat. Da die Lähmung und die zunehmende Schwäche es ihr unmöglich machen in der eigenen Wohnung zu leben ist sie in einem Pflegeheim untergebracht.

„Einmal möchte ich noch zu meiner Tochter und dort einen Kaffee trinken“, dass war die Wunschanfrage, die beim Wünschewagen Team ankam.

Nachdem sich vom ASB Kreisverband Kronach Lui und Thomas als Wunscherfüller gefunden hatten, konnte die Planung losgehen.

Alle Beteiligten brauchten einen negativen Corona-Test und die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln war natürlich Pflicht.

Am Tag der Fahrt ging es vom Pflegeheim in Veitshöchheim los, zur Wohnung der Tochter nach Erlabrunn. Allerdings nicht auf direktem Weg, Frau Ö. wollte gerne noch einmal „alte“ Wege abfahren, bekannte Orte noch einmal sehen. Am Main entlang konnten Erinnerungen wieder aufleben und viele Geschichten von früher hat Lui von Frau Ö. erfahren.

Die Tochter hatte daheim bereits Kuchen gebacken und der Kaffee duftete, Lui und Thomas lieferten ihren Fahrgast ab und standen dann auf Abruf bereit.

Nach ein paar schönen Stunden im Kreise ihrer Lieben haben wir Frau Ö. wieder erschöpft aber glücklich in ihr Zimmer im Pflegeheim gebracht.

Herzlichen Dank an Lui und Thomas, die auch unter erschwerten Bedingungen bereit sind letzte Wünsche zu erfüllen!


 

Den Urenkel sehen

Eine Fahrt im Stillen...

auch das ist unser Wünschewagen!

Lui und Frank haben einer schwerkranken Uroma ermöglicht einen Herzensmenschen noch einmal zu sehen.

Auch wenn die Umstände nicht einfach waren konnten wir die Hindernisse überwinden und diesen Wunsch erfüllen.

 

Ins Glasmuseum

Noch einmal nach Zwiesel und Frauenau

Frau B. und auch ihr Ehemann sammeln bereits seit über 30 Jahren Glaskunst. Durch dieses gemeinsame Hobby sind tiefe Freundschaften in der „Glasstadt“ Zwiesel und im benachbarten Frauenau entstanden.

In beiden Orten waren sie regelmäßige Gäste, vor allem im Glasmuseum und im Waldmuseum.

Nun ist Frau B., die an Brustkrebs erkrankt ist, im Hospiz in Erlangen untergebracht und eine eigenständige Reise an diese Orte ist ihr und ihrem Ehemann nicht mehr möglich.

So kam der Wünschewagen ins Spiel. Bereits beim ersten Kennenlernen wurde deutlich wie tief die Leidenschaft zur Glaskunst und wie wichtig beiden ein letztes Treffen mit den dortigen Freunden ist.

In einer gemeinsamen Aktion zwischen dem ASB Forchheim und dem ASB Kronach konnten wir diesen Wunsch erfüllen.

Für Frau B. wurde sowohl in Zwiesel als auch in Frauenau alles möglich gemacht. Das Waldmuseum öffnete sogar extra nur für unser Team die Pforten, die Museumsdirektoren, Galeristen und Freunde aus der Umgebung kamen alle und begleiteten Frau B. und ihren Mann an diesem Tag.

Obwohl sie sehr schwach war, lief der Tag genau so ab, wie ihn sich Frau B. vorgestellt hat.

 Sie konnte die Ausstellungen alle betrachten und ihre Freunde ließen es sich nicht nehmen beim gemeinsamen Mittagessen im Hotel „zur Waldbahn“ dabei zu sein.

 

Nach einem bewegenden Abschied brachten Lucia (ASB Forchheim) und Volker (ASB Kronach)das Ehepaar B. und ihre Begleitperson voller schöner Erinnerungen wieder zurück.

Vielen Dank an Lucia und Volker für ihr ehrenamtliches Engagement!

Wir wünschen Frau B. und ihrer Familie weiterhin so viel Stärke und auch noch Freude an den neu gewonnenen Eindrücken.

 

 

Ins Cafe nach Hof

Noch einmal alte Freunde treffen

 

Frau Schuberth war ihr ganzes Leben lang sportlich! So auch im Alter, mit ihren 80 Jahren ging sie noch regelmäßig zum Seniorenschwimmen „und dort“, so erzählt sie“ hat sich alles verändert“.

Ohne vorher Beschwerden gehabt zu haben, bekam sie während des Schwimmens einen Krampf und wurde direkt aus dem Wasser in die Klinik gebracht. Nach wenigen Tagen erhielt sie die Diagnose Nierenkrebs, der bereits in Hirn und Lunge Metastasen gebildet hat. Von der Klinik aus ging der Weg von Frau Schuberth ins Hospiz Martinsberg nach Naila.

Als gebürtige Hoferin fühlt sie sich dort sehr gut aufgehoben, aber die Sehnsucht nach den Freunden aus Hof war groß. So hat uns Fr. Rothemund (PDL des Hospizes Martinsberg) kontaktiert und beim Erstgespräch mit Frau Schuberth war der Wunsch schnell klar.

Noch einmal im Café Schirner mit Freunden ein Stück Torte essen und im Bürgerpark Theresienstein spazieren gehen.

Fr. Rothemund hat als Überraschung sogar Freunde aus dem Schwimmverein ins Café Schirner eingeladen. Frau Schuberth war begeistert!!

Anschließend fuhren sie zum Schrebergarten, der 30 Jahre lang Rückzugsort für Frau Schuberth war, danach ging es in den botanischen Garten und in den kleinen Streichelzoo im Bürgerpark.

Der emotionale  Abschluss der Fahrt war am Untreu See, dort hat Frau Schuberth mit ihrem Schwimmverein so viel Zeit verbracht. Nun konnte sie dort Abschied nehmen.

Annette, Christina und Volker machten als Wunscherfüller  alles möglich und so fühlte es sich  für Frau Schuberth fast wie ein gesunder Tag unter Freunden  an.

Vielen Dank dafür

 

 

Volltextsuche

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.